Nächster Abschnitt Ortskernsanierung in Gerbrunn
Gemeinde plant 7. Bauabschnitt und Überarbeitung Entwicklungskonzept
Bereits 2013 wurde das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK verabschiedet.
Seit dieser Zeit arbeitet die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Regierung von Unterfranken und finanzieller Unterstützung aus der Städtebauförderung an der Ortskernsanierung. Nach über 10 Jahren soll das ISEK nun an die aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, Veränderungen in älteren Siedlungsbereichen in der Gemeinde, Teilhabe und Daseinsvorsorge angepasst werden.
Hierfür wird die Gemeinde die bisherigen Maßnahmen evaluieren und Workshopveranstaltungen mit Bürgern und Schlüsselpersonen durchführen, ergänzt um gesonderte Formate für Kinder und Jugendliche sowie Senioren und neue digitale Beteiligungsmöglichkeiten.
„Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde unseren aktuellen Stand bewerten und neue Ziele definieren“, so Bürgermeister Stefan Wolfshörndl.
Die Kosten für die ISEK Überarbeitung werden auf ca. 60.000 Euro geschätzt, abzüglich einer Förderung von 60% durch die Regierung von Unterfranken. Das ISEK wird dann erneut unser Ortsentwicklungsfahrplan für die kommenden Jahre sein, so Wolfshörndl abschließend. Der Gemeinderat befürwortete dieses Vorgehen genauso einstimmig, wie die Fortführung der laufenden Sanierung in der Gerbrunner Ortsmitte.
Für 2026 ist der 7. Bauabschnitt geplant. Vom Rathausplatz bis zur Einmündung Mühlweg und St. Nepomuk Straße werden für 1,7 Millionen Euro zuzüglich der Aufwendungen für Wasser und Kanal die Straße, Gehwege und Randbereiche erneuert. Die Gemeinde möchte hier auch weitere kleine Grüninseln schaffen, wie es bereits in vorhergegangenen Bauabschnitten in der Hauptstraße gut gelungen ist.
Die Planungen sollen 2025 bereits erfolgen, der Baubeginn dann 2026. Die notwendigen Haushaltsmittel sind einzuplanen und die Maßnahmen zur Förderung anzumelden.
